Medizinische Fußpflege als Hilfe zur Hornhautentfernung

Fuß im Gras

Nachdem ich verständlicherweise erst einmal von Selbstbehandlungen Abstand halten wollte, vereinbarte ich einen Termin für Samstag vormittags in einem Kosmetikstudio mit inbegriffener medizinischen Fußpflege. Hier wurde ich erst einmal recht herzlich empfangen, man bot mir einen Kaffee an und ich durfte meine Füße ca. 20 Minuten in einem wohltuenden und wärmenden Fußbad abstellen. Im Anschluss trocknete mir die Kosmetikerin die Füße behutsam ab und begann mit der Behandlung. Meine Fußnägel wurden mittels einer speziellen Schere geschnitten und nicht wie zu Hause mit einem Nagelklipper entfernt.

Mit einer wohl um einiges hochwertigen Hornhautraspel wie auf Amazon entfernte mir die Kosmetikerin die mittlerweile wieder nachgewachsene Hornhaut an Ballen und Ferse sowie seitlich an den kleinen Zehen. Anschließend entfernte mir die Dame die überschüssige Nagelhaut am Nagelbett der Zehen mit einem feinen sogenannten Nagelhautmesser und schob die Resthaut zurück ins Nagelbett. Zu meiner Überraschung begann die Kosmetikerin mit einer wohltuenden Massage meiner Füße, welche sie zuvor mit einer gut riechenden Creme eingecremt hatte. Nachdem sie dies einige Minuten getan hatte, lackierte sie mir noch die Zehennägel mit einer dezenten Pastellfarbe. Nach ca. einer Stunde Aufenthalt in diesem Kosmetikstudio war ich zwar schlappe dreißig Euro los und der Vormittag war auch dahin, aber ich muss sagen, meine Füße fühlten sich einfach wunderbar an. Auch in den kommenden Tagen blieb das Gefühl von weicher und zarter Haut und von Schmerzen beim Auftreten keine Spur. Hätte ich die notwendige Zeit, mich regelmäßig dieser Anwendung zu unterziehen, würde ich es ohne Zweifel tun. Die Dame war wirklich meine Zeit und ihr Geld wert.

Hausmittel

Wie für alles gibt es natürlich auch gegen Hornhaut ein paar Hausmittelchen aus Omas Trickkiste. So kann ein Fußbad beispielsweise mit Teebaumöl, Kamillenextrakten oder Apfelessig angereichert werden. Eine weitere Möglichkeit ist eine Kamillenkompresse mit welchem die betroffenen Hautstellen an den Füßen zur weiteren Bearbeitung mit dem Bimsstein aufgeweicht werden. Dafür wird ein Geschirrtuch mit Kamillenblüten gefüllt und leicht mit kochendem Wasser übergossen ohne zu tropfen. Ist diese Kompresse etwas abgekühlt, wird sie für ca. eine viertel Stunde auf die betroffenen Hautpartien gedrückt.

Ein günstiges und dennoch wirksames und schnell hergestelltes Hausmittel ist eine selbst angerührte Peelingpaste aus Olivenöl und Zucker. Nach gründlichem Einmassieren und kurzer Einwirkzeit wird das Ganze gründlich abgewaschen und die Wirkung ist sofort deutlich spürbar.

Cremes, Salben, Gels und Co.

Da es mir wie nun schon mehrfach erwähnt, alleine aus beruflichen Gründen an der Zeit für regelmäßige Besuche im Kosmetikstudio mangelt, habe ich mich mit diversen Cremes und Salben für die Hornhautbehandlung zu Hause eingedeckt. Nach einigen Test mit verschiedenen Produkte muss ich sagen, dass die günstigeren und doch namenhaften Cremes aus dem Drogeriemarkt den überteuerten Apothekertöpfchen in nichts nachstehen. So nehme ich regelmäßig einmal wöchentlich ein warmes Fußbad, was gerade im Winter eine sehr angenehme Sache ist. Anschließend entferne ich die überschüssigen Hautpartikel mit einem handelsüblichen Bimsschwamm, behandle mit einem sanften speziellen Fußpeeling nach und creme mir die Füße vor dem Schlafengehen ordentlich mit einer Creme zur Hornhautenfernung ein. Diese beinhaltet Salicylsäure und Urea und hinterlässt eine leicht wachsige Schicht auf der Haut. Darüber stülpe ich mir ein paar dicke Socken damit die Creme bzw. Salbe über Nacht gut einwirken kann.

Dieser Fuß ist geschwollen

Fazit: entgegen meinem ersten und schmerzhaften Selbstversuch mit der Hornhautraspel, welche ich übrigens nie wieder angefasst habe, habe ich seither nicht mehr mit dicken Hornhautstellen oder Schwielen zu kämpfen. Ich halte mich regelmäßig an meine heimische Fußpflege und besuche ein – bis zweimal in der Sandalensaison und wenn es mir meine Zeit zulässt die kosmetische Fußpflege. Auf meine hohen Schuhe möchte ich keinesfalls verzichten und nehme speziell an Tagen, an welchen ich diese getragen habe ein Extra-Fußbad ein. Es dient nicht nur der Hornhautenfernung und Fußpflege, sondern ist auch wunderbar erholsam für die Füße und für mich persönlich sehr entspannend.

Zu Hause und vor allem im Sommer versuche ich weiterhin so viel wie möglich barfuß zu gehen. Es ist nicht nur ein befreiendes Gefühl für die Füße, gerade im Freien hat es je nach Beschaffenheit des Bodens eine massierende Wirkung. Vor allem stärkt es die Muskulatur und der natürliche Abrollvorgang des Fußes wird nicht durch starres Schuhwerk eingeschränkt. Zudem bekommen die Füße genügend Luft statt in warmen schwitzenden Schuhen zu stecken, was unter Umständen zu einem unangenehmen Geruch führen kann.

Ein namenhafter Hersteller in Sachen Fußpflege hat nun ein spezielles Gerät zur elektrischen Hornhautentfernung herausgebracht. Testberichte zu den verschiedenesten Entfernern habe ich auf http://www.hornhautentferner-test.com/ gefunden. Bisher habe ich mich aufgrund der hohen Anschaffungskosten davor gescheut, es mir zuzulegen. Da ich aber aus Erfahrungen anderer über seine hervorragende Handhabung und seinen funktionalen Effekt nichts als Begeisterung herausgehört habe, werde ich meinen inneren Schweinehund nun wohl doch besiegen und mir diesen elektrischen Hornhautentferner ins Haus holen. Auf http://www.hornhautentferner-test.com/scholl-velvet-smooth/ ist er zudem Testsieger geworden.

Erzählungen nach sollte ich damit auf den altertümlichen Bimsstein völlig verzichten können und die elektrische Raspel würde ein Fußbad im Vorfeld unnötig werden lassen. Das Hornhautentfernungsgerät kann ohne vorheriges Einweichen direkt auf der trockenen Haut angewendet werden. Ein Sicherheitsmechanismus soll obendrein Verletzungen das Entfernen von zu viel schützender Hornhaut verhindern.

Hornhaut entfernen – meine Erfahrungen, so geht’s!

Ich bin Mutter eines 10-jährigen Sohnes und zudem Vollzeit berufstätig. Viel Zeit für außerordentliche Besuche in Kosmetikstudios oder zur Fußpflege bleibt da selbstverständlich nicht. Doch auch ich habe gerade im Sommer das Bedürfnis, mich mit schönen glatten Füßen ohne dicke Hornhaut, Schwielen und Schrunden in offenen Schuhen zu zeigen und habe im Laufe der Jahre einige Maßnahmen ergriffen um die lästige und unschöne Hornhaut loszubekommen. Hier erzähle ich Euch meine Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Hilfsmitteln und was mir persönlich am besten geholfen hat.

Falsche Schuhe

Um der Ursache der Entstehung von Hornhaut an meinen Füßen auf den Grund zu gehen, habe ich selbst die Beobachtung gemacht, dass je nach Schuhwerk die Hornhaut mehr oder weniger schnell und vor allem an einigen Stellen sogar dicker wächst als bei anderen Schuhen. Weitere Ursachen zeigt auch diese Seite: http://gesundpedia.de/Hornhaut. Zum Entsetzen meines Schuhschrankes konnte ich vor allem im Winter bei sehr festem und hartem Schuhwerk ein schnelleres Entstehen der Hornhaut feststellen. Auch wenn ich einmal über mehrere Tage hinweg Schuhe mit einem Absatz getragen habe, war ein Wachstumsanstieg der Hornhaut ganz deutlich zu beobachten. Da ich im Sommer gerne barfuß gehe oder mich im Büro als auch zu Hause nur wenn unbedingt notwendig mit Flipflops durch den Tag mühe, konnte ich einen Rückgang der Hornhaut erkennen. Zudem ich zugeben muss, gerade im Sommer doch etwas mehr auf die Fußpflege zu achten als im Winter. Gerade dann wenn die Füße schön aussehen sollen, werden nicht nur die Zehennägel lackiert, sondern auch mit abendlichen Eincremeaktionen die Füße ein wenig mehr verwöhnt als im Winter.

Meine erste Erfahrung mit der Hornhautentfernung

Mein erster Selbstversuch in der Hornhautenfernung bleibt mir wohl lebenslänglich als sehr schmerzhafte Erfahrung in Erinnerung. Ich bediente mich einer Hornhautraspel und begann sehr unwissend und dementsprechend unprofessionell damit, mir die etwas dickeren Hautschichten an Fußballen und Ferse abzuhobeln. Die rasiermesserscharfen Klingen habe ich dabei deutlich unterschätzt und schon nach dem zweiten oder dritten Zug verspürte ich einen unbeschreiblichen Schmerz in der Ferse, der auch sofort in einem kleinen Blutbad endete. Nachdem ich das Bluten nach ein paar Minuten erfolgreich stillen konnte, wagte ich einen erneuten Versuch – nun deutlich vorsichtiger, jedoch mit weniger hohem Erfolgserlebnis. Die dicken Hornhautschichten waren zwar nun entfernt, die Füße eingecremt und beim Berühren fühlte sich die Haut erst einmal ungewöhnlich zart und weich an. Doch das böse Erwachen blühte mir am nächsten Morgen.

Ganz abgesehen von dem tiefen Schnitt, welchen ich mir am Vortag mit der Hornhautraspel zugezogen hatte und welcher nun bei jedem Schritt mit einem kleinen stechenden Schmerz auf sich aufmerksam machte, ist die Haut der Füße über Nacht wieder getrocknet. Übrig blieben deutlich spürbare Rillen und ich konnte jeden einzelnen Zug der Raspel deutlich nachvollziehen. Das sah nicht nur sehr unschön aus, es störte mich auch ungemein beim Laufen. Durch die entstandenen Unebenheiten war die Haut an den Füßen an manchen Stellen nicht mehr geschützt und das Auftreten war hin und wieder doch recht unangenehm. Kein unerträglicher Schmerz, aber dennoch das leichte Gefühl wie bei einer entzündeten Hautstelle. Dieser Selbstversuch war mir definitiv eine Lehre und das Nachwachsen der so verhassten Hornhaut wurde von mir sehnlichst herbei gewünscht, was jedoch einige Zeit in Anspruch nahm.